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Rainer Wiesen
Portrait Bernhard Sander, stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE, Wuppertal

Ratsfraktion DIE LINKE

Der Döppersberg sorgt für Schlaglöcher!

Mit einer Notlüge beschönigt Baudezernent Meyer die Lage auf Wuppertals Straßen: Der aktuell schlechte Zustand einer Reihe von stark befahrenen Straßen sei auf die Entscheidung zurückzuführen, dass man wegen der B7-Sperrung die Umfahrung offenhalten wollte.

„In Wahrheit ist nicht genügend Geld da, weil die Döppersberg-Baustelle so viel Geld verschlingt und damit den größten Teil der investiven Mittel aus dem Stadthaushalt frisst,“ meint Bernhard Sander, der DIE LINKE im Bauausschuss und in der Döppersberg-Kommission vertritt. Dies könne man nicht mit der falschen Steuerpolitik des Bundes zu Lasten der Kommunen entschuldigen. „Die Stadt ächzt unter der Großmannssucht der GroKo. Eine gigantomane Straßenkreuzung und ein hässlicher Investorenkubus sind die Mahnmale einer verfehlten Modernisierungsstrategie.“

7,3 Millionen Euro hat der Kämmerer dem Baudezernenten bewilligt. Das Doppelte wäre notwendig. Schon die berühmte Schüppe Teer kostet 1,5 Millionen Euro. Sie stellt keine wirkliche Sanierung, sondern kurzfristige Flickschusterei dar. Der Sanierungsstau wäre bei richtigen Wintern noch viel größer. Unter den Mängeln leiden auch zu Fuß Gehende und Rad Fahrende. Ein achtspuriger Döppersberg kann weder sie noch die Autofahrer darüber hinwegtrösten, dass im Rest der Stadt das Vorkriegspflaster wiederauftaucht, Gehwegplatten bersten und Treppenstufen schief stehen. Sander erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass bei Brücken und Ingenieurbauwerken zusätzlich ein sehr hoher Investitionsbedarf besteht. Je länger eine schadhafte Stelle vor sich hingammelt, desto teurer wird die grundlegende Sanierung.

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