Anfrage Krankenstand bei der Stadtverwaltung
VO/1033/17
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
„Der konsequente Personalabbau nach dem Haushaltssicherungskonzept und dem Haushaltssanierungsplan ist für die Stadt Wuppertal ohne Alternative. Er darf jedoch nicht dazu führen, dass sich die Gesundheitssituation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschlechtert und Krankheitsausfälle zunehmen. Deshalb gewinnt gerade jetzt die betriebliche Gesundheitsförderung an Bedeutung!
Mit der Umsetzung des Haushaltssicherungskonzeptes werden Arbeitsbedingungen verändert. Die daraus resultierenden Anforderungen können Gesundheitsrisiken für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewirken. Ungesunde Belastungen können sowohl zu körperlichen Beschwerden führen als auch Risiken für die psychische Gesundheit auslösen.“ VO/0578/14, Bericht über das betriebliche Gesundheitsmanagement, S. 2 f.
Der Krankenstand der Stadtverwaltung betrug 9,5% für das Jahr 2014.
- Wie hat sich der Krankenstand seit dem Jahr 2014 verändert?
- Wir bitten um eine Aufstellung des Krankenstandes/Fehlzeiten nach Ressorts.
Im Januar 2014 wurde die Stelle der Gesundheitsmanager*in besetzt. Sind die beabsichtigten gesundheitlichen Verbesserungen bei den Mitarbeiter*innen eingetreten?
Ab Januar 2014 wurde in jedem Geschäftsbereich mit der Durchführung von Pilotprojekten begonnen und dies analysiert.
- Wie wurde das Gesundheitsmanagement bisher von den Mitarbeiter*innen angenommen?
- Hat sich das Budget von 100.000 Euro als ausreichend erwiesen?
- Welche Erfahrungen hat man darüber hinaus gewonnen?
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Gunhild Böth Gerd-Peter Zielezinski
Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender
Hier die Antwort der Verwaltung
