Kaufhof-Gebäude für alle statt für wenige
Die Stadt Wuppertal plant die Entwicklung des leerstehenden Kaufhof-Gebäudes in Elberfeld. Die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Wuppertal begrüßt diesen Schritt.
Für uns steht fest: Zentrale Gebäude an prominenten Standorten müssen dem Gemeinwohl dienen und allen Menschen in der Stadt zugutekommen.
Die Verwaltung hat inzwischen verschiedene Umsetzungsmodelle geprüft und den Ankauf als wirtschaftlich und städtebaulich sinnvollste Variante identifiziert. Gelingt der Erwerb, können die konkreten Planungen für die Weiterentwicklung beginnen. Entsprechend einem Ratsbeschluss vom Februar 2025 sollen in dem Gebäude zukünftig Bibliothek, Erwachsenenbildung, Gastronomie und gemeinschaftliches Wohnen vereint werden. Vor allem in Bezug auf letzteres muss aus Sicht der Fraktion DIE LINKE geprüft werden, ob eine bedarfsgerechte Entwicklung des Gebäudes möglich ist.
„Wichtig ist uns, dass die Menschen und verschiedenen Akteur*innen in der Stadt frühzeitig und ernsthaft in die weiteren Planungen eingebunden werden. Das Kaufhof-Gebäude liegt im Herzen Wuppertals und seine Zukunft betrifft alle“, erklärt Deborah Wolf, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Stadtentwicklung. Rosa Sommer, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bezirksvertretung Elberfeld, ergänzt: „Unsere Priorität für Elberfeld sind Räume, in denen sich alle Menschen ohne Konsumzwang kostenfrei aufhalten können. In der Umgestaltung des Kaufhof-Gebäudes sehen wir große Chancen für die Entstehung dieser sogenannten ‚Dritten Orte‘“.
Grundsätzlich unterstützt die Fraktion DIE LINKE den Ankauf des Gebäudes durch die Stadt. Im weiteren Verfahren wird die Fraktion darauf achten, dass eine gemeinwohlorientierte Nutzung umgesetzt wird und ein offenes Haus entsteht, das allen Menschen in Wuppertal zugänglich ist.
Für DIE LINKE ist klar: Das Kaufhof-Gebäude muss ein Ort für alle werden – nicht für wenige.

