CSD in Wuppertal: Queeres Leben schützen
Die Mitglieder der Fraktion Die Linken im Rat der Stadt Wuppertal nehmen an der CSD-Demonstration am 12. September teil. Wir unterstützen geschlossen den Kampf für queeres Leben in der Stadt.
Der CSD ist mehr als eine Party. Der CSD steht für den Kampf um Sichtbarkeit, Gleichstellung und ein selbstbestimmtes Leben. Und dieser Kampf ist notwendig: Queeres Leben ist weiterhin von Diskriminierung, Gewalt und politischen Angriffen bedroht.
Wie akut die Gefahr ist, zeigen nicht zuletzt Angriffe auf CSD-Veranstaltungen. Gleichzeitig erleben wir auch im Wuppertaler Stadtrat politische Angriffe auf queere Menschen und ihre Sichtbarkeit: Die AfD hat im Stadtrat einen Antrag gegen Pride-Flaggen gestellt und mit einer Anfrage die Finanzierung von Projekten mit Bezug zu Queerness infrage gestellt. Das ist kein Zufall, sondern Teil eines politischen Angriffs auf uns: auf queere Menschen und ihre Rechte.
„Wer queeres Leben feiern will, muss es auch schützen. Es reicht nicht, einmal im Jahr Regenbogenfahnen zu zeigen. Wir wollen keine Symbolpolitik, sondern konsequenten Schutz und echte Gleichstellung“, so Fraktionsvorsitzende Diana Ertel. Die. Fraktion Die Linke hat deshalb eine Teilnahme an einer parteiübergreifenden Fußgruppe abgelehnt. Stattdessen laufen wir gemeinsam mit Queers und Aktivist*innen.
Wir danken den Organisator*innen des CSD für ihren unermüdlichen Einsatz. Wir kämpfen weiter – gegen Queerfeindlichkeit, vor allem auch dort, wo sie mit Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung verbunden ist – so lange, bis alle Queers frei und sicher leben können.

