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Anfrage zur Ratssitzung, 19. Dezember 2022

Anfrage Ottenbrucher Bahnhof

VO/1461/22

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

den Nutzer*innen der Nordbahntrasse fällt schon seit Jahren der heruntergekommene Zustand des Ottenbrucher Bahnhofs negativ auf. Das denkmalgeschützte Gebäude sollte schon vor mehr als zwei Jahren renoviert werden. In der WZ vom 21. April 2020 teilte der Eigentümer mit, dass das Denkmalamt dabei sei, eine Lösung zu finden, damit die geplanten Arbeiten fortgeführt werden könnten.

Seitdem steht das Gebäude zum Teil eingerüstet und mit Planen notdürftig, an manchen Stellen überhaupt nicht vor Witterungseinflüssen geschützt. Es ist davon auszugehen, dass mit jedem Winter die Bausubstanz weiter geschädigt wird.

Wir bitten um die Beantwortung folgender Fragen:

  • Aus welchen Gründen kam es zu dem Baustopp?
  • Zu welchen Ergebnissen ist das Denkmalamt gekommen, damit der Baustopp aufgehoben werden kann? Woran ist eine Einigung mit dem Eigentümer bisher gescheitert?
  • Welche Möglichkeiten hat die Stadt den Verfall des Gebäudes zu verhindern, falls sich die Bearbeitung durch das Denkmalamt noch weiter in Zukunft verschieben wird?
  • Gibt es ordnungsrechtliche Möglichkeiten für die Stadt dort einzugreifen, um das Gebäude zu retten?
  • Sieht die Stadt die Möglichkeit, das Gebäude selbst zu erwerben, um das, für die Eisenbahngeschichte der Rheinischen Strecke typische Baudenkmal zu erhalten?
  • Welche Überlegungen seitens der Verwaltung gibt es, die Wuppertalbewegung in die Lösung einzubeziehen?

 

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Herhaus               Gerd-Peter Zielezinski

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