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Wie umgehen mit der Göttin der Weisheit

Rainer Wiesen
Portrait Bernhard Sander, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Wuppertal
Bernhard Sander, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE Wuppertal

Zurzeit wird der Standort der Breker Statue vor dem Wilhelm Dörpfeld-Gymnasium (WDG) erneut kontrovers diskutiert.

Hierzu Bernhard Sander, kulturpolitischer Sprecher der Ratsfraktion DIE LINKE: „Der Bildhauer Arno Breker, der Pallas-Athene geschaffen hat, gilt als führender Bildhauer der Nationalsozialisten. Zwar als ‚Mitläufer‘ entnazifiziert, hat er sich nicht von seiner Tätigkeit für das NS-Regime distanziert. Es wirft ein merkwürdiges Licht auf die Stadt, dass Breker in den 50ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts diesen Auftrag der Stadt erhielt.  Aber auch in der jetzigen Zeit stellt sich die Frage erneut." DIE LINKE im Rat hatte bereits 2005 vorgeschlagen, dass es eine ‚Ausschreibung an Künstler*innen geben sollte, welche die Figur in einen anderen künstlerischen Kontext setzen, der der heutigen Zeit entspricht.‘ Damals wurde der Antrag von der Ratsmehrheit abgelehnt. Nun fordert DIE LINKE erneut eine künstlerische Kommentierung.

 DIE LINKE im Rat greift mit ihrem Antrag auch den Vorschlag der Ministerin Pfeiffer-Pönsgen auf, den diese auf der Veranstaltung des WDG zu Beginn des Jahres in die Diskussion eingebracht hatte. Herr Nocke hat diesem Vorschlag nicht widersprochen.

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