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Ratsfraktion DIE LINKE

Trauer um die Opfer von Hanau - Rassismus entgegentreten

Picasa / Andreas Fischer Wuppertal
Rajaa Rafrafi, Stadtverordnete DIE LINKE
Rajaa Rafrafi, Stadtverordnete DIE LINKE

Am Freitag jährt sich der rechtsterroristische Anschlag von Hanau. „Diese schreckliche Tat vom 19.02.2020 nahm vielen Angehörigen, Freund*innen und Bekannten das Leben ihrer Liebsten weg und hinterließ große Trauer und ein juristisches Vakuum. Neun unschuldige Menschenleben, Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili-Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültektin sind leider ein weiteres Kapitel von sogenannten Einzelfällen, die der Staat nicht als organisierte rechte Gewalt ernsthaft anerkennt. Diese Morde sind das Ergebnis einer menschenverachtenden und rassistischen Ideologie, die mitten in unserer Gesellschaft herrscht und die von den rechtsgesinnten Parteien in unseren Parlamenten getragen wird, leider auch in unserer bunten und vielfältigen Stadt Wuppertal“, sagt die Stadtverordnete Rajaa Rafrafi, DIE LINKE. Weiter fordert sie auf, „dass alle demokratischen Parteien, unabhängig von ihrer politischen Zielrichtung, und die zivile Gesellschaft gemeinsam und entschieden gegen Hass, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und jegliche Art von Rassismus aufzustehen und zu kämpfen“.

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