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Ratsfraktion DIE LINKE

Regionalplanänderung Kohlfurter Straße / Rather Straße ohne Ortskenntnis

Rainer Wiesen
Portrait Bernhard Sander, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Wuppertal
Portrait Bernhard Sander, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Wuppertal

Auf Einladung von Anliegern und Betroffenen hat sich die LINKE-Ratsfraktion in Cronenberg davon überzeugt, dass das Gebiet Kohlfurther Straße / Rather Straße für eine Wohnbebauung gänzlich ungeeignet ist.

„Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Stadtrat diese Fläche für Wohnbebauung ablehnt“ versprach Bernhard Sander aus dem Stadtentwicklungsausschuss.

Hartmut Kissing wies darauf hin, dass die Bezirksvertretung bereits einstimmig einen solchen Beschluss gefasst hat. „Namentlich CDU, SPD und die FDP dürfen hier nicht wortbrüchig gegenüber den Cronenbergern werden“, mahnte Kissing.

Der Beschluss im Regionalrat wurde mit den Stimmen der CDU/SPD und FDP verabschiedet

Die reizvolle Hanglage ist und vor allem aus ökologischen Gründen für eine Bebauung ungeeignet. „Das Quellgebiet versorgt nicht nur einige Anwohner, sondern auch alten Wald bis hinunter zur Wupper mit Wasser“ sagt Susanne Herhaus, die für DIE LINKE im Regionalrat Düsseldorf, gegen die Änderung des Regionalplans gestimmt hat.

Eine Bebauung wäre nur unter hohen Kosten möglich, schätzt Herhaus ein und spricht sich für innenstadtnahe Wohnungen aus.

In dem regen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern kamen viele Fakten zur Sprache, die gegen ein solches Baugebiet sprechen.

Die RatsvertreterInnen DER LINKEN gaben Auskunft zu Verfahrensschritten in der Planung und versprachen im Kontakt zu bleiben.

„Wir werden auch die anderen Flächen genauestens prüfen und gegebenenfalls zu anderen Betroffenen gehen“,  kündigte Sander zum Abschluss an.

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