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Ratsfraktion DIE LINKE

Döppersberg: Von der Fehlplanung zum Skandal

Rainer Wiesen
Portrait Bernhard Sander, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Wuppertal
Portrait Bernhard Sander, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Wuppertal

Je länger es dauert, desto blamabler wird für CDU, SPD, FDP und Grüne der Grundsatzbeschluss zum Döppersberg-Umbau. Der Hauptmieter Primark, für den ein Investorenkubus auf den Platz geknallt wurde, kündigt an, dass das Gebäude als Lager genutzt werden soll. „Bei der Umsatzmenge und bei den häufigen Modellwechseln wird es also lebhaften LKW-Verkehr vor dem Bahnhof geben“ prognostiziert Bernhard Sander, der DIE LINKE in der Planungs- und Begleitkommission Döppersberg vertritt. „Das kommt dabei heraus, wenn man keine vertraglichen Zusagen durchsetzen will.“ Nicht nur optisch ist das Eingangstor zur Stadt dann verhunzt durch Kubus, Bahnhofs-Verfall und FOC-Ruine. „Es geht auch anders“ verweist Sander auf die Ankündigung von WMF, in der Poststraße eine Filiale zu eröffnen. „Wenn Kaufkraft da ist, kann auch die Wiederbelebung der Elberfelder Innenstadt gelingen – ohne ein Überangebot an Flächen mit öffentlichen Geldern zu schaffen.“

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