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Ratsfraktion DIE LINKE

Debatte um Schulöffnungen: Kann die Stadt Wuppertal die notwendigen Standards gewährleisten?

Andreas Fischer Wuppertal
Susanne Herhaus, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE Wupperta

„Die Frage, wann die Wuppertaler Schulen wiedereröffnet werden können, hängt nicht nur von den Corona-Infektionszahlen in unserer Stadt ab“, sagt die Fraktionsvorsitzende der Wuppertaler LINKEN Susanne Herhaus. „Bevor es zu einer Wiedereröffnung kommen kann, muss die Stadt zwingend die Voraussetzungen für einen sicheren Schulbetrieb schaffen.“ Mit einer Anfrage will die Fraktion DIE LINKE jetzt klären, ob die Stadt die notwendigen hygienischen Standards und baulichen Voraussetzungen für einen Schulbetrieb während der Corona-Pandemie überhaupt gewährleisten kann.

Im Einzelnen fragt die Fraktion DIE LINKE nach, welche Infektionsschutz-Maßnahmen, Abstandsregeln und Klassengrößen geplant sind. Weiter wollen die LINKEN wissen, auf wie viele Schülerinnen und Schüler in den Wuppertaler Schulen jeweils ein Waschbecken kommt, und wie viele Personen sich rechnerisch eine Toilette teilen.

Kann die Stadt gewährleisten, dass in allen sanitären Einrichtungen und an allen Waschbecken jederzeit ausreichend Seife, Einmalhandtücher sowie in allen Räumen ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen? In welchen zeitlichen Abständen sollen die Schulräume sowie die Toiletten und Waschbecken gereinigt werden – und handelt es sich um Reinigungen nach den erhöhten Standards des Infektionsschutzes? Wird dafür zusätzliches Personal eingestellt? Verfügt die Stadt über ausreichend Mund-Nase-Masken für alle Schüler*innen und alle Beschäftigten? Und wie will die Stadt einen infektionsfreien Schulbusverkehr gewährleisten? So lauten einige der Fragen.

„Von diesen Faktoren hängt maßgeblich ab, ob beziehungsweise wann eine Wiedereröffnung der Wuppertaler Schulen überhaupt verantwortbar ist“, sagt Susanne Herhaus. „Für uns ist jedenfalls klar: Die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Beschäftigten muss Vorrang haben.“

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