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Antrag Sondersitzung Hauptausschuss, 8. Februar 21

Antrag Pädagogische Hochschule - Vollständiger Baustopp

VO/0187/21

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Hauptausschuss der Stadt Wuppertal möge beschließen:

Alle Arbeiten an den Gebäuden der ehemaligen Pädagogischen Hochschule – einschließlich der Asbestsanierungen – werden umgehend eingestellt.

Die Gebäude werden umgehend vor äußeren Einwirkungen jeglicher Art geschützt.

Begründung:

Der Ratsbeschluss zu Vorlage VO/0474/20 Übernahme des Komplexes Dietrich-Bonhoeffer-Weg 1 und Errichtung eines Ausweichquartiers für Schulen, ist u.a. durch fehlerhafte Kostenrechnungen durch das Gebäudemanagement nicht wie geplant durchführbar. Die Voraussetzungen unter denen der Ratsbeschluss zu VO/0474/20 zustande kam, sind nicht mehr gegeben.

Auch der Abriss der Gebäude der ehemaligen Pädagogischen Hochschule ist dadurch nicht mehr zwingend erforderlich.

 

Der nun geltende Baustopp ist allerdings nicht umfassend genug. Für eine Neubewertung der Gebäude und Kosten für eine Sanierung durch ein unabhängiges Gutachten muss auch die laufende Asbestsanierung gestoppt werden.

In der Vorlage VO/0474/20 wurde angenommen, dass das Gebäude bedingt durch das Baujahr 1968 und die später stattgefundene Instandhaltung als potentiell asbestbelastet zu bewerten sei. Bei Beprobungen (im Rahmen der erforderlichen Arbeiten der Beseitigung der Unwetterschäden 2018) seien Bereiche mit und ohne Asbestbefund in Putzflächen nachgewiesen worden.

Die laufende Asbestsanierung findet vor dem Hintergrund des Ratsbeschlusses statt, der einen Abriss der Gebäude vorsah. Diese Situation ist nicht mehr gegeben und es ist anzunehmen, dass die jetzige Schadstoffsanierung den Zustand der Gebäude beeinträchtigt und sich auf das Gutachten im Hinblick auf Kosten für eine mögliche Sanierung negativ auswirken wird. So wird großflächig Putz von Wandoberflächen entfernt, ohne dass eine tatsächliche vollständige Belastung festgestellt worden ist. Es wurden Fenster ausgebaut, ohne das Gebäude vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen.

Zum jetzigen Zeitpunkt wurden bereits Türen, Heizungsrohre, Metallteile etc. entfernt und sind entsorgt worden.

Alle diese stattgefundenen und laufenden Arbeiten könnten dazu dienen, die Ausgangsbasis für das Gutachten negativ zu beeinflussen.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Herhaus                            Gerd-Peter Zielezinski

Fraktionsvorsitzende                      Fraktionsvorsitzender

 

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