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Quarantäne von Erstkontakten und deren direkten Familien- und Haushaltsmitglieder

Die Fragen der Ratsfraktion DIE LINKE zur Sitzung des Krisenstabs der Stadt Wuppertal am  19. Oktober wurden wie folgt beantwortet:

Es treten vermehrt Meldungen/Aussagen von Eltern auf, dass Schüler*innen mit Kontakt zu positiv getestetem Mitschüler*innen bzw. Lehrer*innen in Quarantäne müssen, jedoch die Eltern bzw. Haushaltsmitglieder weiterhin ihren Alltag außerhalb der Wohnung bestreiten dürfen. Dabei erfolgte noch keine Testung der in Quarantäne gesetzten Schüler*innen. Auch wann eine Testung erfolgen wird, wird nicht konkret kommuniziert. Bei der hier beschriebenen Problematik handelt es sich nicht mehr um Einzelfälle.

Eltern und Schüler*innen sind durch die unzureichende Kommunikation zwischen Gesundheitsamt – Schule – Eltern/Schüler*innen verunsichert und dadurch sehr verärgert.

Aus diesem Grunde besteht folgender Klärungsbedarf:

  

1. Wie lange dauert es bis ein Schüler, der mit einer positiv getesteten Person in direktem Kontakt stand, getestet wird?

Im besten Fall 3-4 Tage, da dies erst ermittelt werden muss. Sollten Symptome auftreten, kann der Schüler/die Schülerin umgehend zum Hausarzt.


2. Wo findet die Testung für Schüler*innen und Lehrer*innen statt?

Im Normalfall erfolgt eine Testung zu einem Termin (mit Abstandhaltung) in der Schule.


3. Bis wann hat diese Testung spätestens zu erfolgen?

Es gibt nur Empfehlungen des RKI.


4. Gibt es hierfür Fristen, bis wann eine direkte Kontaktperson zu einem Infizierten getestet werden muss?

Nein, es gibt nur Empfehlungen des RKI.

5. Wie werden die Familien- und Haushaltsmitglieder von Kontaktpersonen zu einem Infizierten benachrichtigt?

Zunächst fernmündlich bzw. per Elternbrief.

6. In welcher Form (telefonisch, schriftlich) und wer kontaktiert die Familien- und Haushaltsmitglieder?

Fernmündlich durch Mitglieder des Teams im Gesundheitsamt.

7. Erhalten Familien- und Haushaltsmitglieder von Kontaktpersonen zu einem Infizierten eine schriftliche Quarantäne-Anordnung, die sie dem Arbeitgeber vorlegen können?

Nein, Haushaltsmitglieder sind Kontaktpersonen Kategorie 2 und erhalten keine Quarantäneverfügung.

8. Wie und in welchem Zeitraum gedenkt die Stadt Wuppertal die oben beschriebene Problematik im Sinne der Wuppertaler Bürger*innen (Quarantäne) konkret zu beheben und die Kommunikation mit allen Beteiligten zu optimieren?

Die Prozessabläufe werden ständig nachgebessert. Es ist zu hoffen, dass das Verhalten der Bürger*innen sich so gestaltet, dass die Fallzahlen eingedämmt werden können.

 

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