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Antrag zur Ratssitzung, 22. Juni 2015

Antrag ÖPNV-Anbindung IKEA

VO/1566/15

Der Rat der Stadt Wuppertal bittet die Vertreter*innen im Aufsichtsrat der WSW mobil:

 

Dafür zu sorgen, dass die Verhandlungen zwischen WSW mobil und IKEA über das Jobticket für die Beschäftigten von IKEA zügig zu einem positiven Abschluss gebracht werden.

 

Dafür zu sorgen, dass sich IKEA an der Finanzierung der ÖPNV-Anbindung an die IKEA-Ansiedlung über die Einrichtung eines Wartehäuschens hinaus beteiligt.

 

Dafür zu sorgen, dass zu den Laden-/Arbeitsschlusszeiten von IKEA Verstärkungsfahrten angeboten werden, falls der reguläre Fahrplan keine zeitgünstige Verbindung zum Arbeitsende bietet, damit die Beschäftigten ihre Heimfahrt antreten können. ".

VO/1566/15

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Rat der Stadt Wuppertal möge entscheiden:

Der Rat der Stadt Wuppertal bittet die Vertreter*innen im Aufsichtsrat der WSW mobil:

Dafür zu sorgen, dass die Verhandlungen zwischen WSW mobil und IKEA über das Jobticket für die Beschäftigten von IKEA zügig zu einem positiven Abschluss gebracht werden.

Dafür zu sorgen, dass sich IKEA an der Finanzierung der ÖPNV-Anbindung an die IKEA-Ansiedlung über die Einrichtung eines Wartehäuschens hinaus beteiligt.

Dafür zu sorgen, dass zu den Laden-/Arbeitsschlusszeiten von IKEA Verstärkungsfahrten angeboten werden, falls der reguläre Fahrplan keine zeitgünstige Verbindung zum Arbeitsende bietet, damit die Beschäftigten ihre Heimfahrt antreten können. ".

Begründung:

Alle beantragten Maßnahmen dienen der verstärkten Nutzung des ÖPNV und sind somit im Sinne der WSW mobil. Sie sind geeignet, den Individualverkehr zu Gunsten der Bewohner*innen und der Umwelt in Wuppertal Nord zu verringern.

Da davon auszugehen ist, dass es sich bei den erwarteten neuen Arbeitsverhältnissen um geringfügige handelt, die auf die Nutzung des ÖPNV angewiesen sind, muss gewährleistet sein, dass die Beschäftigten nach ihrem späten Arbeitsschluss, an manchen Tagen nach 22 Uhr die Möglichkeit haben, ihre Heimfahrt antreten zu können.

Dass sich IKEA weit über die Einrichtung eines Wartehäuschens hinaus in Sachen ÖPNV engagieren kann zeigt ein Beispiel aus Köln. Dort haben Unternehmen u.a IKEA, den Neubau einer Straßenbahnlinie zu ihrem Standort mit 5 Mio. Euro finanziert. Im Gegenzug erklärten sich die  Stadt Köln und die Kölner Verkehrsbetriebe bereit, weitere 13 Mio. Euro beizusteuern. Dieses Beispiel zeigt, dass geschicktes verhandeln  mit dem Unternehmen durchaus Vorteile für die Nutzer*innen des ÖPNV bringen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Gunhild Böth                                      Gerd-Peter Zielezinski

Fraktionsvorsitzende                          Fraktionsvorsitzender

 

 

 

 

 

 

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