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Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Soziales, Familie und Gesundheit, 18. April 2018

Anfrage Lots*innen im Jobcenter

VO/0289/18

Sehr geehrter Herr Wessel,

der Integrationsminister NRW, Hr. Dr. Joachim Stamp, lobte bei der Eröffnung des „Hauses der Integration“ am 09.03.18 das Engagement unserer Stadt. Er verwies auf das vorbildliche Engagement der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft, geflüchteten Menschen ganz konkret Hilfestellungen bei der Orientierung, sowie der beruflichen und gesellschaftlichen Integration zu bieten.

Der Dank galt auch den Beschäftigten des Jobcenters. Unter anderem beraten im Haus der Integration 3 Mitarbeiter*innen des Jobcenters Zugewanderte bei deren Angelegenheiten rund um Aufenthaltsstatus, berufliche Integration, finanzielle Hilfen, Beratung zu Sprachkursen, Bildungsangeboten, sowie bei der Wohnungssuche.

Im Rahmen des von unserem Oberbürgermeister ins Leben gerufene „Bündnis gegen Armut“, wurde unter anderem darüber diskutiert, dass es auch sinnvoll sei, sogenannte „Lotsen“, die Menschen bei deren Antragstellung, Arbeitssuche etc. beratend unterstützen, in den Jobcentern, einzusetzen. Die Lotsen würden die Fallmanager entlasten und könnten Betroffene verbindlich adäquat beraten.

Über Ihre Internetseite „Jobcenter Wuppertal“, sucht das Jobcenter bereits im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, interessierte Menschen für das Sonderprogramm „BFD mit Flüchtlingsbezug“. Die Bundesfreiwilligendienstleistenden (Bufdis) sollen nach diversen Schulungen, geflüchteten Menschen als „Lotsen“ zur Seite stehen.

Im Rahmen einer Arbeitsgruppe (Bündnis gegen Armut), kam man zu der Erkenntnis, dass hier ein großer Bedarf besteht.

In der Arbeitsgruppe wurde der Wunsch formuliert, dass alle Menschen im ALG II-Bezug, wenn es gewünscht wird, durch Lots*innen unterstützt werden. Bisher wurde immer von den guten Erfahrungen mit den neu eingerichteten Eingangszonen berichtet. Dort werden sofort erste Fragen beantwortet und der Hilfebedarf der Kund*innen grob abgeschätzt. 

  1. Sind Veränderungen eingetreten, die es notwendig machen, zusätzlich Lots*innen einzusetzen? Wenn ja, welche?
  2. Wie viele Lotsenstellen sind bereits in Planung?
  3. Wie viele Lots*innen sollten pro Jobcenter-Filiale eingestellt werden?
  4. Wie und durch wen werden die Stellen finanziert?
  5. Wie und durch wen werden die Bewerber*innen fachlich qualifiziert?
  6. In welchen Bereichen sollen sie eingesetzt werden?
  7. Wieviel sozialversicherungspflichtige mit Tariflohn bezahlte Arbeitsplätze sollen geschaffen werden?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Pilgram

Mitglied im Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit

 

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