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Anfrage zur Sitzung Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg, 30. August 2

Anfrage Fassadengestaltung des Hauptbahnhofs

VO/0604/16

 

Um den Weg der Kommunikation zwischen Bahn und Stadtverwaltung zum Thema Fassadengestaltung besser nachvollziehen zu können, möchten wir folgende Fragen noch einmal konkret beantwortet haben:

VO/0604/16

Sehr geehrter Herr Reese,

bei den bisherigen Terminen zur Akteneinsicht in Sachen Fassadengestaltung am Gebäude des Hauptbahnhofs, wurden unserer Fraktion zahlreiche Ordner vorgelegt. Leider wurden die Akten im Vorfeld nicht entsprechend unserer Anfragen strukturiert aufbereitet.

Um den Weg der Kommunikation zwischen Bahn und Stadtverwaltung zum Thema Fassadengestaltung besser nachvollziehen zu können, möchten wir folgende Fragen noch einmal konkret beantwortet haben:

  1. Welcher E-Mail-Verkehr, Schriftwechsel bzw. welche Gespräche (Gesprächsprotokolle wurden uns nicht gezeigt) gingen der „abschließenden“ Mail der DB vom Februar 2016 voraus? In den uns vorgelegten Unterlagen war diese Kommunikation nicht vermerkt.
  2. Aus welcher E-Mail oder anderem Schriftverkehr geht hervor, dass die DB auf rechteckigen Fenstern bestanden hat? Und zwar vor Feb. 2016 und der Auftragsvergabe seitens der Stadt.
  3. Wie wurde dem Wunsch von Herrn Häußler von der DB zu einer Rücksprache mit Frau Müller (E-Mail vom 15.9.2015) nachgekommen? Was waren die Gründe, dass Herr Häußler von der DB diese Korrespondenz von Herrn Grein an Frau Müller weitergeleitet hat?
  4. Ist es richtig, dass die DB eine Anfrage der Bürgerinitiative erhalten hat, diese aber seitens der DB von Herrn Grein unter Verweis auf den „Oberbürgermeisterwahlkampf“ nicht beantwortet werden sollte?

Zum Thema Ausführung der Fenstertüren und der Natursteinfassade:

Derzeit sind an der Nordwest-Seite des historischen Bahnhofsgebäudes großflächige und mit der Vorderkante der Fassade bündig verlaufende orangefarbene Stahlträger erkennbar. Diese wurden offenbar im Rahmen der früher erfolgten Umbaumaßnahmen eingebaut - im Bereich des ehemaligen Fahrkartenverkaufs und der früheren Polizeiwache bzw. der Fast-Food-Filiale.

Dazu folgende Fragen:

  1. Wie werden in diesem Bereich die beabsichtigten Türöffnungen gestaltet?
  2. Da die Träger bündig mit der Fassade verlaufen, können diese, wenn man neue Türen mit Oberlichtern einbaut, dort nicht verbleiben. Der Höhenverlauf der Träger lässt einen Einbau von ausreichend hohen Fenstertüren mit Oberlichtern nicht zu. Man könnte die Fenstertüren beim Verbleib der Träger nur davorsetzen. Dann bekäme die Fassade allerdings einen deutlichen Vorsprung nach außen, der aus gestalterischen Gründen insgesamt im Erdgeschoss durchgezogen werden müsste. Dies wäre mit erhöhtem Aufwand verbunden. Sind diese Einschätzungen zutreffend? Wenn nein, warum nicht?
  3. Unserer Ansicht nach müssen die Träger im Bereich der Öffnungen entfernt werden, da die durch die vorhandenen Fenster der übrigen Fassade vorgegebene Leibungstiefe von ca. 15 - 20 cm anders nicht zu erreichen ist. Ist diese Einschätzung zutreffend? Wenn nein, warum nicht?
  4. Es wird kolportiert, dass die Werkplanung sehr weit fortgeschritten ist. Wie sieht die Werkplanung zur Gestaltung der Fassade der Erdgeschosszone aktuell aus?

Wir bitten um Vorlage von Plänen der gesamten Erdgeschosszone, die die geplante Ausführung - mit Proportionen der Fenstertüren (einflügelig oder zweiflügelig, mit Oberlichtern oder nicht, Art und Materialität der Fensterprofile, etc.) - im Grundriss, Schnitt und Ansicht zeigen.

Wir bitten auch um Vorlage der Pläne, die die Aufteilung und das Fugenraster der Natursteinverblendung der Gesamtfassade im Erdgeschoss zeigen.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Sander

Mitglied der Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg