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Neues aus der Fraktion
Seilbahn in den Bergen, Madeira, Foto: jovofoto
Seilbahn in den Bergen, Madeira, Foto: jovofoto

Ratsfraktion DIE LINKE

Seilbahn bedeutet Kürzungen bei Buslinien

DIE LINKE im Rat hat als allererste Fraktion den Antrag gestellt, die Bürger*innen entscheiden zu lassen. Daher werden wir im Rat so abstimmen, wie die Bürger*innen dies mit dieser Abstimmung mehrheitlich tun, unabhängig davon, was wir selbst meinen.

DIE LINKE im Rat hat sich ausführlich mit allen Details der Planung und Finanzierung befasst und hat folgende Bedenken:

  • Die Seilbahn wird es laut Förderbedingungen nur geben, wenn Buslinien von/nach Küllenhahn ausgedünnt werden.
  • Die Seilbahn wird Betriebskosten verursachen, ohne weitere Einnahmen zu erbringen. Also müssen die WSW andere Kosten verringern: bei den Buslinien. Schon jetzt sind Kürzungen von Buslinien bzw. Taktausdünnungen vorgesehen.
  • Wenn die Betriebskosten dann weiter steigen, werden wohl noch weitere Buslinien – auch fern von der Seilbahn – ausgedünnt werden.
  • Die Seilbahn wird keine Touristenattraktion werden.

Die Wuppertaler Verkehrspolitik sollte den Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) auch für Autofahrer*innen attraktiver machen. Wenn die ihr Auto öfter stehenlassen, wird die Luft im Tal sauberer, was uns allen guttut. Die Innenstädte werden vom Verkehr entlastet, das macht sie attraktiver für uns alle. Was ist also zu tun?

  • Sollen Menschen vom Auto gelegentlich in den ÖPNV steigen, muss das Angebot attraktiv sein: geringe Wartezeiten, niedrige Ticketpreise, wenig Umsteigen …
  • Wenn das gut klappt, nutzt man den ÖPNV öfter, sagen alle Wissenschaftler*innen.
  • Daher bewirkt die Ausdünnung von Buslinien das Gegenteil: Menschen, die jetzt manchmal mit dem Bus fahren, werden demnächst auch noch ins Auto steigen.
  • Die Seilbahn ist ein unflexibles System. Bei neuem Bedarf können Buslinien schnell angepasst werden.

Aus all diesen Gründen und dass die gigantische Talstation die historischen Gebäude überragen wird, empfiehlt DIE LINKE im Rat:

Stimmen Sie mit NEIN!

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