Wieder einmal tut die große Kooperation so, als wolle sie einen Schritt in Richtung Haushaltskonsolidierung machen. Hätte DIE LINKE einen solchen Vorschlag gemacht, im Etat des Oberbürgermeisters sagenhafte 7.659 € jährlich einzusparen, hätten die Vertreter der - gar nicht mehr so großen - Kooperation „Populismus!“ gebrüllt.
Eigentlich geht es CDU/SPD aber nicht ums Sparen - tatsächlich wollen sie die BürgermeisterInnen-Posten unter sich aufteilen.
Noch zu Beginn der letzten Ratsperiode wurden viele Repräsentationsaufgaben von allen Parteien mit Fraktionsstärke wahrgenommen. Dies wurde mit der ersten CDU/SPD-Kooperation beendet.
Heute setzen CDU/SPD diese arrogante Politik fort: Die kleineren Fraktionen werden in Zukunft noch weiter ausgegrenzt werden.
Ein kleiner Trost: Arroganz zahlt sich nicht aus.
CDU und SPD werden von Wahl zu Wahl schwächer, sie arbeiten daran, dass dieser Trend sich fortsetzt. Weiter so.