Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
mit Befremden haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Vorsitzende der Wuppertaler Jungen Union, der auch Mitglied der Bezirksvertretung Barmen ist, sich öffentlich zustimmend zu den rassistischen Ansichten Thilo Sarrazins geäußert hat.
Mit ebenso großem Befremden mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Sie als Oberbürgermeister, der öffentlich energisch gegen rassistische Tendenzen Stellung nimmt und Initiativen, die der Integration dienen, gern unterstützt, es versäumt, derartigen Äußerungen aus der eigenen Partei entgegenzutreten, ja sich nicht einmal davon distanziert.
Wir fordern Sie hiermit nachdrücklich auf, diesen überfälligen Schritt n voachzuholen, um allen Wuppertaler BürgerInnen zu zeigen, dass es nicht Politik der Stadt ist, Gräben zwischen Bevölkerungsgruppen aufzureißen.
Mit freundlichen und antifaschistischen Grüßen
Elisabeth August Gerd-Peter Zielezinski
Hier die Antwort von Oberbürgermeister Peter Jung